Latin Quarter - Pantomime of Wealth

Liedtexte

Standing on tiptoe to see the other side of the world
Dropping the flag they want to show unfurled
Dying with elegance, a swan to fall
You never felt so cold with your back against the wall.
Jet from one to the arms of another
Not quite your friend, not quite your lover
A socialite more sinister, connections on high
Dashing arabesque, fingers to the sky.

A call from your mother, your brother’s in arms
Damage to your family, reputations harmed
Adored by so many but loved by so few
A passion for your artistry but not for the curfew
Enjoying all that the west had to offer
Till that disease that you finally suffered
Stage directions when you stepped into the limelight
Forever outcast, the circumstance of sight.

The lamentable ballet
Choreographed with precision
Republic outrage and crowds of derision
From Moscow to Paris
Turn your back to the old
The Lamentable ballet was being retold
The lamentable ballet was being retold.

Lied Erklärungen

„A call from your mother, your brother’s in arms
Damage to your family, reputations harmed“
Worum geht es?
Ein Song über das Leben von Rudolf Nurejew und wie die politische Situation von damals an heute erinnert.
Die Geschichte von Nurejew ist die eines Mannes, der einfach nur sein Leben auf eine bestimmte Art leben wollte, was im Osten nicht möglich war. Durch seine Flucht vor dem Kommunismus in den Westen geriet er mitten zwischen die Fronten. Für den Osten war er der abtrünnige Verräter, für den Westen der Beweis, wie viel besser das Leben dort sei. Seine zurückgelassene Familie musste unter Repressionen leiden. Den Kalten Krieg und das Taktieren beider Seiten vergleicht Texter Michael McNeil mit einem choreographierten Ballett, das vor den Augen der Weltöffentlichkeit aufgeführt wird. Ein Schaukampf, der eigentlich ein Trauerspiel ist.
Background
Durch die Nachrichten der letzten Monate fühlte sich Songschreiber Michael McNeal sehr an die Zeit des Kalten Krieges erinnert. Ost gegen West. Als Kind lebte er damals neben einem Raketentestgelände. In der Schule wurde darüber gesprochen, was im Fall eines atomaren Anschlags zu tun sei. Sein Vater zuhause hingegen vertrat die Ansicht, dass überhaupt nichts helfen würde. Sie würden es kaum mitbekommen, so schnell sei es mit dem Leben vorbei.

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