Latin Quarter - Nomzamo (One People, One Cause)

Liedtexte

Nine children in one family
Nine Xhosa Wars
Nomzamo in 1960
Already victim of her country's laws
I say 'laws', why dignify
The Sjamboks and the slammed cell doors?
In twenty years they gave her nineteen sentences - still
One People! One Cause!
One People! One Cause!
Nomzamo! Nomzamo...

Named 'Trial' but how often can
You take the stand?
Nomzamo left glued in Brandfort
Twenty years for a touch of his hand
But in touch and in the face of
The Robben Islands and the bleak Pollsmoors
I see 'separate' - I see 'development' - still
One People! One Cause!
One People! One Cause!
Nomzamo! Nomzamo...
Nomzamo - you say it's part of your soul
Nomzamo - one day you'll paint it
Red, black, green and gold...

Told today that they release you
That you had paid your debt
Nomzamo in her own damn country
How much more boorish can these people get?
But you refuse to get the message
Of waving whips, in bloody semaphore
Where only gunfire's indiscriminate - as always
One People! One Cause!
One People! One Cause!
Nomzamo! Nomzamo...

Lied Erklärungen

Das Lied basiert auf dem Buch „Part Of My Soul“, einer Textsammlung Winnie Mandelas, der Frau von Nelson Mandela, dem Führer der südafrikanischen Befreiungsbewegung African National Congress (ANC), der 1963 festgenommen und im folgenden Jahr zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Der volle Name seiner Frau ist Nomzamo Winifred Mandela. Sie ist eines von neun Kindern. Das Xhosa-Volk, dem sie angehört, führte im 18. und 19. Jahrhundert neun große Kriege gegen die Buren, die weißen Siedler.

Nomzamo bedeutet „Prüfung des Schicksals“, aber wie lange erträgt ein Mensch, auch wenn er liebt, Unmenschlichkeit und Ungerechtigkeit? Bereits 1960 wurde sie zum Opfer der „Gesetze“, ein Wort, das den Polizeiknüppeln und den zugeschlagenen Zellentüren nur einen ehrenvollen Anstrich geben soll. In 20 Jahren wurde Winni Mandela 19mal „verurteilt“, mußte ihr Haus verlassen und nach Blandfort ins Exil gehen.

Nun sind alle Verfahren gegen sie niedergeschlagen worden. Sie weigerte sich, die Botschaft der Peitschen und der Fahnensignale zu akzeptieren. Auch das Ziel der getrennten Entwicklung („separate development“) von Schwarzen und Weißen, das einige gemäßigte Reformkräfte damals anstrebten, war unannehmbar. Im Apartheid-Regime kannte lediglich das Gewehrfeuer der Polizei und des Militärs keinen Unterschied zwischen den Hautfarben. Es gilt die Losung: Ein Volk, eine (gemeinsame) Sache!

Versionen

  • AStudio Version (4:30)
  • BExtended Version (6:13)
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