Latin Quarter - Pantomime of Wealth

Liedtexte

Lying in her bed,
Counting the planes and hoping they all come home
From the raids to night in Coventry or Bremen
Huddled on a basement floor,
Praying that those planes would just go home
Back to whatever hell they came from.

Beat the air
Screams howl into silence
Tear the bonds
Their humanity will never save them
Never save them

She holds her children close
Hoping the God she has is watching still
To answer these young bewildered questions
As the city falls
Where are the heroes she can cling to?
In this war so hard and full of deception

Beat the air
Screams howl into silence
Tear the bonds
Their humanity will never save them
This cruel sky
This heartless rain will never soothe them
The only truth, the only truth we can be nothing
We can be nothing

Members in the chamber speechify
Regret the loss of every innocent life
We go to war for honour and for pride
Now every year is 1939

Lied Erklärungen

“Lying in her bed,
Counting the planes and hoping they all come home”
…we go to war for honour and for pride
Now every year is 1939″
Worum geht es?
Ein wütender Song über Menschen und ihre Angst vor Bomben

Zum Text

Der Song wird aus drei Perspektiven erzählt. Strophe 1 aus der Sicht von Steves‘ Großmutter, Strophe 2 mit den Augen all derer, die im Luftschutzkeller kauern, um den Bomben zu entgehen. In der 3. Strophe geht es um britische Abgeordnete.

Background

Zwei persönliche Geschichten von Steve bilden die Grundlage für diesen Text:
Seine Großmutter hatte einen Pub nahe eines Luftwaffenstützpunktes und kannte all die Flugzeugbesatzungen sehr gut. Deren Lebenserwartung im 2. Weltkrieg war nicht allzu hoch, egal auf welcher Seite. Wann immer einer nicht zurückkehrte, nahm sie das sehr mit. Sie lag nachts im Bett und zählte die Flugzeuge, die zurückkamen. Zum Leidwesen ihres Ehemannes, der sie ermahnte, das nicht so sehr an sich heran zu lassen.
Steve schrieb den Text während Bomben auf Aleppo abgeworfen wurden. Im britischen Unterhaus hatten die Abgeordneten beschlossen, Stellungen in Syrien zu bombardieren. Die Argumente sind die gleichen wie schon 1939, meint Steve: „Den Nazis müssen wir es zeigen“. Aber Krieg ist nicht gleich Krieg. Heute lässt sich nicht mit damals vergleichen. Sind Bomben auf Aleppo wirklich eine gute Idee, um gegen den IS zu kämpfen? Nein. Wir wissen, dass dabei Zivilisten sterben. Aber dieser Kollateralschaden wird in Kauf genommen. Eine Mitschuld am Tod der Opfer empfinden wir nicht.

Erscheint auf